Die Wahl des Standorts für Kleinwindkraftanlagen – Schritt 1: Windverhältnisse verstehen

Die Wahl des Standorts für Kleinwindkraftanlagen: Windverhältnisse verstehen
Die Wahl des Standorts für Kleinwindkraftanlagen: Windverhältnisse verstehen

Seien wir ehrlich, die Anschaffung einer Kleinwindkraftanlage für Ihren Privathaushalt oder Ihr Unternehmen zählt wahrscheinlich nicht zu den günstigsten Auslagen. Wie kann also sichergestellt werden, dass eine solche Anlage auch die bestmöglichen Voraussetzungen besitzt, unter optimalen Bedingungen ein hohes Maß an Strom zu produzieren? Die Wahl des richtigen Standorts erweist sich für eine Kleinwindkraftanlage als entscheidend, damit Sie Ihre persönliche Energiewende einleiten können.


Die Wahl des Standorts einer Windturbine: Ein umfassender Leitfaden

„Die Wahl des Standorts für Kleinwindkraftanlagen“ ist ein umfassender Leitfaden, der die drei wichtigsten Schritte behandelt, nach denen Sie einen potenziellen oder bereits gewählten Standort einschätzen sowie beurteilen können. Sie finden die Themenartikel hier auf unserem Blog oder können den vollständigen Leitfaden gleich als PDF herunterladen.

Schritt 1: Windverhältnisse verstehen (aktuell geöffnet)
Schritt 2: Lage prüfen
Schritt 3: Verordnungen beachten

Die Wahl des Standorts einer Windturbine: Ein umfassender Leitfaden.
Die Wahl des Standorts einer Windturbine: Ein umfassender Leitfaden. Map icon by Alfredo @ IconsAlfredo.com from the Noun Project.


Schritt 1: Die regionalen Windverhältnisse verstehen

Die Leistung einer Windturbine hängt in hohem Maße von der Menge an Wind ab, welche die Flügel erreicht. Wird die genaue Lage einer Kleinwindkraftanlage bestimmt, halten unsere Experten stets nach Standplätzen Ausschau, die die besten Windverhältnisse und entsprechend optimale Kapazitätsfaktoren gewährleisten. Denn je höher die Windgeschwindigkeiten, desto mehr Strom können die Turbinen produzieren und je beständiger der einströmende Wind ausfällt, desto ertragreicher kann die Anlage arbeiten.

Genaue Kenntnis der örtlichen Gegebenheiten gehört zu den wichtigsten Punkten, die es bei der Anschaffung einer Kleinwindkraftanlage zu beachten gilt. Lokale Winddaten unterstützen Sie dabei, die potenzielle Leistung am Standort sowie die daraus resultierende Rendite zu bestimmen und zu beurteilen, wie zuverlässig die Stromversorgung durch Windturbinen ist. Falls Sie sich noch nicht entschieden haben, helfen diese Messwerte Ihnen zudem bei der Wahl einer passenden Windkraftanlage.


Welche Art von Winddaten sollte ich erfassen?


1. Langfristige Analyse der Windverhältnisse

Sammeln Sie zunächst alle Daten hinsichtlich der Windkonditionen am angedachten Standort Ihrer Windkraftanlage über einen Zeitraum von drei Monaten bis zu einem Jahr. Nutzen Sie dazu einfach ein Anemometer. Damit Sie allerdings möglichst exakte Werte erhalten, muss sich das Anemometer in mindestens 10 Metern Höhe über dem Boden befinden, also auf einer Höhe mit dem Rotor der Turbine liegen.

Nach korrekter Anbringung wird Ihnen das Anemometer eine vollständige Analyse des gewählten Standorts Ihrer Windturbine liefern. Das schließt essenzielle Daten wie die vorherrschende Windgeschwindigkeit oder Windrichtung sowie die Windbeständigkeit mit ein.


2. Langfristige Übersicht der Witterungsbedingungen

Darüber hinaus erweist sich ein Verständnis der regionalen Witterungsbedingungen bei der ganzjährigen Planung immer als hilfreich, selbst wenn Ihre Kleinwindkraftanlage prinzipiell wetterfest ist. Eine räumliche Übersicht beinhaltet detaillierte Informationen über bedeutende jahreszeitliche Schwankungen der Windkonditionen, ausgelöst durch regionale oder globale Wetterphänomene. Gleichzeitig können Angaben zur Durchschnittstemperatur Ihren Architekten oder den beauftragten Ingenieuren bei der Evaluierung der Baupläne helfen.

Anemometer and Heatwave icons by Oleksandr Panasovskyi from the Noun Project.


Messungen immer direkt vor Ort durchführen

Auch wenn sich viele Privatpersonen zur Bewertung der Windverhältnisse einer Region auf die von den staatlichen Wetterbehörden herausgegebenen Windkarten verlassen, berücksichtigten diese doch lokale Besonderheiten des Standorts oft nicht hinreichend. Unterschiede in der Geschwindigkeit oder Richtung des Windes sowie in der Intensität der Turbulenzen können Sie wie alle anderen Details, die durch die Landschaft und die architektonischen Strukturen der direkten Umgebung beeinflusst werden, nur vor Ort prüfen. Um genaue Winddaten zu erhalten, sollten Sie demnach immer persönlich an Ihrem Standort ein Anemometer in der empfohlenen Höhe aufzustellen.


Nächster Schritt: Die Lage vor Ort in Hinblick auf die Montage prüfen

Sobald Sie genügend Messdaten von dem zukünftigen Standort Ihrer Windkraftanlage besitzen, sollten Sie sich mit lokalen Umwelt- und Bauvorschriften auseinandersetzen, welche großen Einfluss auf die konkrete Umsetzung haben können.

Erfahren Sie mehr über alle weiteren Schritte, die bei der Wahl des Standortes einer Kleinwindkraftanlage von Bedeutung sind, indem Sie den Blog von LuvSide verfolgen oder das Handbuch als PDF herunterladen.

Schritt 1: Windverhältnisse verstehen (aktuell geöffnet)
Schritt 2: Lage prüfen
Schritt 3: Verordnungen beachten

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