Leon Dietenberger: Wenn man mal anfängt, bekommt man auch ein Ergebnis

Leon Dietenberger war ein sechsmonatiger Praktikant in der Elektrotechnik. Hier ist seine Geschichte.
Leon Dietenberger war ein sechsmonatiger Praktikant in der Elektrotechnik. Hier ist seine Geschichte.

Bei meinem Praktikum bei LuvSide habe ich gelernt initiative zu ergreifen und Probleme durch ständiges Versuchen zu lösen. Ich glaube, dass wenn man mal anfängt, man auch ein Ergebnis bekommt. Ganz egal ob es ein Erfolg oder ein Misserfolg ist, es ist dein Ergebnis an dem du arbeiten kannst.

Leon Dietenberger | Praktikant in der Elecktrotechnik


1. Wie lange arbeitest du bereits für LuvSide und was sind deine Aufgaben?

Ich habe Mitte September 2019 mit meinem 6 monatigen Praktikum bis Anfang März begonnen. Hauptsächlich arbeite ich mit unseren Generatoren und verkabele diesen mit allen weiteren Komponenten. Des Weiteren suche ich immer nach weiteren Möglichkeiten, wie unser System noch besser werden könnte.


2. Was hat dich dazu bewegt mit LuvSide zusammenarbeiten zu wollen?

Ein Teil meines Studiums, Elektrotechnik mit Schwerpunkt auf Erneuerbare Energien an der Hochschule München, ist ein Praxissemester bei einer Firma meiner Wahl. Bei meiner Suche bin ich schnell auf die Firma LuvSide gestoßen, da ich gezielt nach kleinen Unternehmen im Münchner Umkreis gesucht habe. Andererseits interessiere ich mich sehr für Dezentrale Energieerzeugung und wollte in diesem Bereich erste praktische Erfahrungen sammeln.


3.  Wie sieht dein typischer Arbeitstag bei LuvSide aus?

Normalerweise starte ich mit einem Kaffee, Frühstück und einem netten Gespräch mit meinen Kollegen. Wenn wir aktuell eine Anlage auszuliefern haben arbeite ich in der Werkstatt und verkable alle Komponenten. Aber natürlich helfe ich auch überall mit, wenn es mal schneller gehen muss. Ansonsten arbeite ich im Büro, betreibe Recherchen, antworte auf Emails und spreche mit möglichen Lieferanten. Oft geht es auch darum Tests durchzuführen um das Zusammenspiel von neuen Komponenten zu prüfen.


4. Was war dein erster „Wow“ Moment bei der Firma LuvSide?

Als ich die Turbine das erste mal sah. Ein wirklich cooles Gefühl war als ich das erste mal alles angeschlossen habe und merkte dass der Sensor, die Kupplung und alles andere auf Anhieb funktionierte.


5. Was motiviert dich, jeden Tag in die Arbeit zu kommen?

Zum einen die Leute hier. Zum andern, dass es nie langweilig wird. Jeden Tag geht es darum, wie wir besser werden können. Jeden Tag werde ich mit neuen Themen und Aufgaben konfrontiert.


6. Wie würdest du dein Praktikum bei LuvSide beschreiben?

Ich lerne viel darüber, was es bedeutet in einem kleinen Unternehmen zu Arbeiten. Wir arbeiten immer als Team. Das heißt man ist nie auf sich allein gestellt. Es hört sich vielleicht ein bisschen kitschig an, aber es ist manchmal eher, als würde ich mit meinen Freunden abhängen und dabei etwas gutes tun.


7. Wie würdest du deine work-life Balance, vor allem neben deinem Studium beschreiben?

Ich arbeite von Montag bis Donnerstag. Freitag bin ich dann bei Vorlesungen in meiner Hochschule. Ich würde sagen, ich arbeite zu normalen Arbeitszeiten und habe mein normales Privatleben nach der Arbeit. Als das Semester dem Ende zuging und ich auch ein paar Klausuren zu schreiben hatte, wurde es anstrengender, da ich tagsüber gearbeitet, und bis spät in die Nacht gelernt habe. Nachdem ich mit unserem Chef gesprochen habe, war er jedoch sehr zuvorkommend und hat mir die nötige Flexibilität und Freizeit gegeben, damit ich mich mehr auf meine Klausuren konzentrieren konnte.


8. Was macht LuvSide als Firma und Team einzigartig?

Bei LuvSide sind wir ein kleines Team, in dem jeder eine klare Vorstellung davon hat, was zu tun ist und wie wir uns verbessern können. In größeren Firmen bist du vielleicht einer von hunderten anderen. Ich könnte mir vorstellen, dass man da leicht verloren geht und sich niemand für einen interessiert. Das kann hier nicht passieren.


9. Wie fördert es dich persönlich und professionell bei LuvSide zu arbeiten?

Hier zu arbeiten, bedeutet Verantwortung zu übernehmen. Man kann sich nicht vor Tätigkeiten verstecken und wenn man es selbst nicht tut, tut es auch niemand für einen. Damit meine ich nicht, dass man allein gelassen wird, sondern, dass jeder seine Aufgaben hat und es sehr wichtig ist diesen nachzugehen. Vor vielen Tätigkeiten hatte ich anfangs Respekt, doch nachdem ich meine Komfortzone verlassen habe, habe ich gemerkt, dass alles gar nicht so schlimm ist.


10. Was sind die entscheidenden Möglichkeiten, die LuvSide dir als Praktikanten liefert?

Mein Praktikum hier hat es mir ermöglicht einen tiefen Einblick in den Markt zu bekommen, sodass ich jetzt weiß, was es bereits gibt, was alles möglich ist und wo die aktuellen Probleme liegen. Ich wusste zuvor zum Beispiel wenig über vertikale Windkraftanlagen als dezentrale Energieerzeuger. Nun bin ich sehr über den Markt informiert und habe verschiedene Firmen kennengelernt, die ebenfalls in dieser Branche tätig sind.


11. Wie hat dich die Zeit bei LuvSide geprägt?

Bevor ich bei LuvSide gearbeitet habe, habe ich oft viel zu viel nachgedacht, bevor ich etwas getan habe. Hier habe ich gelernt, dass man Fehler macht, das aber auch dazu gehört. Danach versucht man es erneut und sucht einfach weiter nach der richtigen Lösung.


12. Was sind deine Pläne, nachdem du dein Praktikum beendest hast?

Als erstes werde ich mein Studium beenden und werde erstmal weiter als Werkstudent bei LuvSide arbeiten. Danach möchte ich weiterhin im Bereich der dezentralen Energieerzeugung tätig sein, da hier meine Leidenschaft liegt. Ich würde gerne in Entwicklungsländern arbeiten, um Menschen vor Ort zu helfen eine autarke Energieversorgung zu erhalten.


13. Hast du irgendwelche Tipps oder Ratschläge für zukünftige Praktikanten oder Werkstudenten?

Seid nicht zu schüchtern! Seid interessiert, flexibel und bereit für tägliche Veränderungen – denn diese gibt es hier jeden Tag.

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